Kennen Sie die wichtigsten Zielpersonen für Identitätsdiebstahl? Die Antwort wird Sie vielleicht überraschen – jeder sollte über Identitätsdiebstahl Bescheid wissen, doch Kinder und ältere Menschen sind einem besonders hohen Risiko ausgesetzt, Opfer zu werden. Obwohl die Finanzen eines Kindes weitgehend an die Finanzen der Eltern gekoppelt sind, sind Minderjährige dennoch besonders anfällig für Identitätsdiebstahl. Die Folgen können sowohl ärgerlich als auch finanziell schädigend sein.
Hohes Risiko für Identitätsdiebstahl
Auch ältere Menschen sind besonders anfällig für Identitätsdiebstahl, vor allem wenn sie ihre Finanzen nicht im Auge behalten. Die Warnzeichen zu erkennen, zu wissen, welche Vorsichtsmaßnahmen notwendig sind, und was Sie tun müssen, wenn ein Familienmitglied Opfer wird, ist entscheidend zum Schutz der Identität und der finanziellen Gesundheit.
Hier sind einige Tipps, wie Sie die finanzielle Sicherheit eines Kindes oder einer älteren Person im Auge behalten können:
Erkennen Sie die Warnzeichen.
Wenn Ihre Angehörigen Inkasso-Anrufe oder Rechnungen für Dienstleistungen erhalten, die sie nicht in Anspruch genommen haben, können dies wichtige Anzeichen für Betrug sein. Vergessen Sie nicht, dass ältere Menschen besonders anfällig für Phishing-Betrug sind, sowohl online als auch per Telefon. Achten Sie auf die Hinweise auf Identitätsdiebstahl, damit Sie erkennen können, ob Familienmitglieder Ziel oder ein mögliche Opfer sind.
Schützen Sie Ihre Daten.
Geben Sie niemals Ihre eigenen personenbezogenen Daten oder die eines Familienmitglieds an Dritte weiter, es sei denn, es ist absolut notwendig – Sie müssen sich vergewissern, dass die Weitergabe dieser Daten an eine seriöse Institution aus einem triftigen Grund erfolgt. Erinnern Sie ältere Verwandte daran, diese Angaben niemals am Telefon oder per Post weiterzugeben, da ältere Menschen häufig Ziel von Identitätsdiebstählen sind.
Beobachten Sie die Online-Aktivitäten.
Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass es online vorsichtig sein muss, und stellen Sie sicher, dass Ihre Eltern über die Grundlagen der Online-Sicherheit informiert sind. Sorgen Sie dafür, dass sie wissen, wie man „Phishing“-E-Mails löscht, dass sie wissen, welche Angaben sie online machen, und dass sie nur auf sicheren Websites einkaufen. Wenn Ihre Kinder noch jung sind, sollten Sie in Betracht ziehen, ihre Online-Aktivitäten genau zu überwachen, bis sie unter Beweis stellen, dass sie verantwortungsvoll mit dem Internet umgehen können. Dies ist besonders dann von Bedeutung, wenn ein Familienmitglied das Internet zum ersten Mal nutzt – es kann einige Zeit dauern, bis es weiß, was im Internet sicher ist.
Bewahren Sie wichtige Dokumente an einem sicheren Ort auf.
Richten Sie einen Bereich ein, in dem alle Papier- und elektronischen Unterlagen, einschließlich persönlicher und finanzieller Daten, aufbewahrt werden. Die Sicherung des Briefkastens und dessen regelmäßige Leerung können zum Schutz wichtiger Daten beitragen. Wenn ein Dokument nicht mehr benötigt wird, sollten Sie es schreddern, bevor Sie es wegwerfen.
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